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Wissenswertes zum Aufbau und Funktionsweise der Holzspalter


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Bei Produkten mit der Kennzeichnung Sonderbestellung oder Bau ab Auftrag handelt es sich um Produkte für gewerbliche Kunden. Der mögliche Liefertermin wird uns erst nach Platzierung des Auftrages mitgeteilt und Ihnen zeitnah genannt. Bevor nicht ein solches Produkt direkt in die Produktion eingeplant ist, sind vorab genannte Liefertermine nur ein Richtwert, basierend auf der aktuellen Auftragslage.

  EINLEITUNG :
     
    Die jährliche Menge an verkauften Holzspaltern liegt im hohen 5 stelligen Bereich. Durch die stetig teurer werdenden Energiekosten ist auch in Zukunft mit einer steigenden Tendenz für die elektrischen Spalthilfen zu rechnen. Vor dem Kauf sind jedoch einige Dinge zu beachten, damit man später seinen Holzbedarf auch optimal bearbeiten kann und nicht die Spaltaxt wieder aktivieren muss.

In diesem Ratgeber geht es vorwiegend um Spalter für den privaten und gewerblichen Bedarf. Auf den Randbereich der (teilweise vollautomatischen) Spaltautomaten für die industrielle Produktion von Brennholz oder Anzündholz werden wir hier nicht näher eingehen, da die Entscheidungskriterien für diesen sehr speziellen Zweck deutlich von der normalen Nutzung abweichen und diese Geräte teilweise speziell an den späteren Anwendungsbereich angepasst werden.
     
  LIEGENDE ODER STEHENDE SPALTER
     
    In der Bauart gibt es zwei Grundlegende Unterschiede. Neben den stehenden Geräten, die den größten Marktanteil ausmachen, finden sich auch liegende Spalter. Ursprünglich war diese Bauform gewählt worden, um den Ansprüchen der weiblichen Kundschaft gerecht zu werden, die vor allen Dingen kleine Stammstücke verarbeiten und diese vorwiegend in einer aufrechten Haltung spalten wollten. Die Liegendspalter werden daher oft mit einem optimalen Unterbau angeboten, oder auf einer stabilen Werkbank betrieben. Aktuell erfreuen sich Liegendspalter einer so hohen Beliebtheit, dass Sie in den Verkaufsstatistiken deutlich vor den konventionellen stehenden Spaltgeräten liegen und das wird sicherlich nicht daran liegen, dass derzeit vorwiegend Frauen das Holz spalten, sondern dass auch die männliche Kundschaft durchaus eine Arbeitserleichterung zu schätzen weiß.

Aus dieser Entwicklung heraus leisten die meisten der liegenden Spalter zwischen 4-5 Tonnen, wobei einige Modelle auch mit 7-8 Tonnen erhältlich sind.

Fazit : Sofern vorwiegend kleine Holzstücke bearbeitet werden, die sich sehr einfach spalten lassen (keine sehr harten bzw. getrockneten Holzsorten) und die Arbeit überwiegend stehend ausgeführt wird, können liegende Spalter ohne Einschränkungen genutzt werden und bieten in diesem Segment eine sehr ergonomische Arbeitsweise.

Für alle anderen Aufgaben ist ansonsten die stehende Version zu wählen.
     
  HERSTELLUNGSORTE UND QUALITÄT :
     
    Wo werden Spalter eigentlich produziert? Nach unserer Einschätzung ist die aktuelle Statistik, basierend unter Zuhilfenahme der Verkäufe, in etwa wie folgt :

  • 94% der Holzspalter kommen aus chinesischer Produktion
  • 2% der Holzspalter kommen aus deutscher Produktion
  • 1% der Holzspalter kommen aus italienischer Produktion
  • 1% aus restlichen Ländern

    Generell kann man behaupten, dass der Spalter mit nahezu 100% iger Wahrscheinlichkeit aus chinesischer Fertigung kommt, wenn der Preis des Gerätes deutlich unter 1800 Euro liegt.

    Auch wenn es natürlich messbare Unterschiede in der Verarbeitungsqualität und Leistung gibt, so wird der normale Anwender nicht zwingend einen Verlust in der Arbeitsqualität hinnehmen müssen, wenn er sich für ein Produkt aus asiatischer Fertigung entscheidet. Insgesamt sind diese Produkte für die Arbeit uneingeschränkt zu empfehlen, wobei folgende Einschränkungen aus unserer eigenen Erfahrung gemacht werden.

  • 1. Spaltmaße sind teilweise höher als bei Geräten aus deutscher Produktion, was zu einem leichteren Verbiegen der Tische oder Stellfläche am Boden führen kann. Oftmals sind gerade schwenkbare Tische nicht ganz so stabil aufgebaut, so dass nach häufiger Nutzung ein leichtes verziehen einsetzen kann.
  • 2. Motor und vor allem die verwendeten Hydraulikkomponenten (Schläuche) sind qualitativ sehr einfach gehalten. Hinsichtlich der Nutzungsdauer empfiehlt sich ein Arbeitszyklus von 30-45 Minuten mit 15 Minuten Pause (Spalter ausschalten). Dieser Zyklus sollte jedoch problemlos umsetzbar sein, da ja auch das fertig gespaltete Holz sortiert werden muss. Etwas kritischer sind teilweise die Schläuche anzusehen, deren Verbindungsstellen nach einer Weile Undichtigkeiten aufweisen und auch von platzenden Schläuchen wurde uns schon berichtet. Sollte man hier das Gefühl haben, dass sich ein Problem dieser Art bemerkbar machen könnte, so raten wir die Schläuche auszutauschen und dabei auf genormte Industriehydraulikschläuche zu wechseln, auch wenn sich in einem solchen Fall der günstige Anschaffungskurs schnell relativeren dürfte.

    Obwohl es strenge gesetzliche Auflagen(Maschinenrichtlinie) für diese Geräte gibt, werden diese in vielen Fällen (Stand 2013) nicht immer eingehalten. Einige aktuell bekannte Spalter haben keine Zulassung für den Verkauf innerhalb der EU. Für Sie als Käufer dürfte dieses jedoch keine Auswirkung haben – funktionieren tun diese Geräte durchaus es zeigt jedoch dass auch in diesem Marktsegment um jeden Euro (oder Dollar) gekämpft wird um möglichst günstige Holzspalter anbieten zu können.
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      BAUÄHNLICHE GERÄTE :
         
        Wie in vielen Bereichen üblich, so auch hier : Oftmals finden sich baugleiche Geräte mit unterschiedlichen Herstellerlogos / Markenkennzeichen im Umlauf. In einigen Fällen kann es durchaus sein, dass bestimmte Komponenten unterschiedlich sind, in vielen Fällen handelt es sich jedoch auch um absolut baugleiche Maschinen.

    Zum Teil kann eine Recherche also durchaus zu einem günstigeren Gerät führen, hier sollte man sich lediglich sicher sein für das gesparte Geld auf der einen Seite nicht ggf. auch auf der anderen Seite auf etwas verzichten zu müssen.
         
      DIE SPALTKRAFT :
         
        Die wohl am meisten gestellte Frage und vielleicht auch die am schwersten zu beantwortende. Vorweg sei einmal angemerkt, dass gerade im Importbereich sehr gerne mit der Spaltkraft übertrieben wird. Aus 4 Tonnen werden 5 und aus 5 gerne auch mal 7 Tonnen. Hier sollte man – um zumindestens einen kleinen Anhaltspunkt zu haben – z.B. Motorleistung, Ölvolumen oder ganz einfach auch die Bauart unterschiedlicher Modelle überprüfen. Wenn die Spalter relativ ähnlich aussehen, ist durchaus eine Vergleichbarkeit möglich. Letztendlich hilft einem eine große Spaltkraft relativ wenig, wenn Blechdicke (Stabilität), Motorleistung oder Antriebseinheit (z.B. der Wellendurchmesser) nicht ebenfalls diese Leistung auch permanent umsetzen können.

    Wer in der Regel gerades Holz spalten möchte, und wenig Aste im Weg sind, kommt mit 4-5 Tonnen Spaltkraft gerade bei Kamingroßen Stücken durchaus zurecht. Je höher die Spaltleistung ist, desto einfacher lässt sich längeres Holz bearbeiten, krummes Holz spalten, oder Holz mit Astlöchern in einem Durchgang auseinandertreiben.

    Gerade im Importbereich sind die Preisunterschiede zwischen 8 Tonnen, 10 Tonnen oder 12 Tonnen nur noch geringfügig höher. Sofern es von der Bauhöhe unproblematisch ist, gibt einem der geringe Aufpreis die Sicherheit in deutlich weniger Situationen an die Leistungsgrenze zu kommen und die Holzstücke manuell bearbeiten zu müssen.
         
      ÜBERSICHT HERSTELLER UND IMPORTEURE :
         
        Neben wirklichen Herstellern finden sich überwiegend auch reine Importeure in diesem Segemnt. Gerade in diesem Bereich kann man bei einem Preisvergleich durchaus sparen.

  • Hersteller sind z.B. Posch, BGU, Bindenberger, Öhler, Scheppach
  • Importeure sind vorwiegend Spalter unter den Markennamen : Einhell, Güde, Holzstar, Holzkraft, Zipper, Holzmann, Atika, Lumag, Woodster, Scheppach (günstige Linie).
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    1. : Bei einigen Holzspaltern sind unterschiedliche Spaltaufsätze verfügbar. Diese ermöglichen es mit wenigen Handgriffen von Standard Teilen, auf 4-fach Spalten oder auf Scheitholz umzurüsten

    2. : 2 Hand Bedienung bei stehenden Spaltern ist Pflicht. zusätzliche Gummipuffer oder Stahlschellen fixieren beim Spalten das Werkstück und sorgen für sicheres Arbeiten.

    3. : Die Motoren bei Importgeräten sind nicht für eine Dauernutzung ausgelegt. Für Einzelanwender mit geringerem Holzbedarf kein Problem, sollte man jedoch sehr oft Holz bearbeiten, oder planen den Spalter Gemeinschaftlich mit anderen Nutzern zu teilen, ist es unter Umständen sehr ratsam bei dem Motor auf ein europäisches Fabrikat zu achten.

    4. : Schwenkbare oder einhängbare Zusatztische sollten heute zum Standard Lieferumfang gehören. Diese Tische werden genutzt um die langsamen Vorlaufzeiten bestmöglich zu minimieren, indem je nach zu bearbeitender Holzlänge der niedrigst mögliche Abstand zum Spaltelement gewählt wird. Je nach Konstruktion ist dieses aber auch eine der größten Schwachstellen und Problembereiche der aktuellen Spalter. Zum einen können sich bei der Verwendung zu instabiler Stahlbleche die Tische verziehen, oder diese sind nicht komplett in Fluchtlinie mit dem Gerät, was zum wacheln oder schrägstehenden Holzstücken führen kann.

    5. : Die Bodenplatte des Spalters wird genutzt, wenn die maximal mögliche Länge des Spalters ausgenutzt werden soll. Modelle für gewerbliche Nutzung bieten darüber hinaus noch weitere Hilfen wie Stammheber und Spanner. Dieses mach die Maschinen jedoch deutlich unhandlicher und benötigt große Stellflächen. Spalter dieser Art eignen sich als eher für Vielnutzer.


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