WERKZEUGHANDEL
 BANDSÄGEBLÄTTER
 BOHR+FRÄSWERKZEUGE
 Bohrer Standard
 Bohrer Hartmetall
 Diamantscheiben
 Fräser
 Frässtifte
 Gewindeschneider
 Kernbohrer
 DRUCKINDUSTRIE
 HOBELMESSER
 MESSWERKZEUGE
 NUTFRÄSER
 SÄGEBLÄTTER
 SÄGEKETTEN
 SCHLEIFMITTEL
 RESTPOSTEN
MASCHINEN HOLZ
MASCHINEN METALL
MASCHINEN BAU
ELEKTROWERKZEUG
DRUCKLUFT
HUBWAGEN
SCHWEIßTECHNIK
REINIGUNGSTECHNIK
WERKSTATTBEDARF
SCHÄRFAUFTRAG
Abbildung kann abweichen, Lieferumfang richtet sich nach der Produktbeschreibung.
5,95
Preis inkl. 19% Steuer
zzgl. Versand


Versand nach:
Versandkosten:
4,90 €
Verfügbarkeit:
Ab Lager
Lieferart:
DHL
Lieferzeit:
1-3 Tage

Bitte wählen Sie die Ausführung:




Das 1x1 der richtigen Bandsägeblätter sowie Einflussfaktoren auf brechen der Bänder und unzureichendes Schnittverhalten



* Gilt für Lieferungen nach Deutschland bei Standardversand.

LAND - ZUSÄTZLICHE MAXIMALE VERSANDDAUER IN TAGEN
Österreich + 2 Tage
Schweiz + 2 Tage
Frankreich + 2 Tage
Niederlande + 2 Tage
Belgien + 2 Tage
Luxemburg + 2 Tage

Wenn Sie bei uns im Rahmen einer Bestellung mehrere Artikel bestellen, für die unterschiedliche Lieferzeiten gelten, versenden wir die Ware in einer gemeinsamen Sendung, sofern wir mit Ihnen nichts anderes vereinbart haben. In diesem Fall gilt für die Warensendung insgesamt die Lieferzeit, die für den Artikel Ihrer Bestellung mit der längsten Lieferzeit gilt.

Die Frist für die Lieferung beginnt bei Zahlung per Vorkasse am Tag nach Erteilung des Zahlungsauftrags an das überweisende Kreditinstitut bzw. bei anderen Zahlungsarten am Tag nach Vertragsschluss zu laufen und endet mit dem Ablauf des letzten Tages der Frist. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Samstag, Sonntag oder einen am Lieferort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag.

Bei Produkten mit der Kennzeichnung Sonderbestellung oder Bau ab Auftrag handelt es sich um Produkte für gewerbliche Kunden. Der mögliche Liefertermin wird uns erst nach Platzierung des Auftrages mitgeteilt und Ihnen zeitnah genannt. Bevor nicht ein solches Produkt direkt in die Produktion eingeplant ist, sind vorab genannte Liefertermine nur ein Richtwert, basierend auf der aktuellen Auftragslage.

Kurze Einleitung :

Immer wieder erreichen uns Anfragen, weil Bandsägeblätter reißen, verlaufen, oder sonstige Probleme auftauchen. Nach unserer jahrelangen Erfahrung kann fast immer das Bandsägeblatt als Ursache ausgeschlossen werden. Nur in den wenigsten Fällen ist wirklich das Sägeband der Verursacher, sondern eher das defekte Resultat. Fast immer sind die Probleme bei der Maschine zu suchen.

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle ein umfassendes Werk an Informationsmaterial anbieten um besser zu verstehen, warum es zu Problemen gekommen ist, oder kommt und wie diese zu beseitigen sind.

Die Wahl der richtigen Bandstärke (nur Holzbandsägeblätter) :

Als pauschale Regel gilt hier immer 1 tausendstel der Umlenkrolle. Bei einem Rollendurchmesser von 500 mm sollte das Band also eine Stärke von 0,5 mm besitzen. Leichte Abweichungen von dieser Regel sind oftmals völlig unproblematisch, jedoch geben wir folgendes zu bedenken :

In unserem Haus wird zu 95% Uddeholm Stahl als Ausgangsmaterial verwendet. Dieser Stahl zeichnet sich durch eine optimale Härte aus und bietet daher auch eine deutlich höhere Schnittleistung als andere Stahlsorten. Die Biegefähigkeit des Materials ist aufgrund der hohen Qualität jedoch eingeschränkt. Wenn hier Bänder reißen, dann oftmals im Zahngrund. Bei einer genaueren Betrachtung fällt dann auf, dass sich im Abstand von wenigen Zentimetern auf der gesamten Bandlänge schon Haarrisse gebildet haben. Dieses ist ein unmißverständliches Zeichen dafür, dass die Umlenkrollen der Bandsäge zu klein sind. In diesem Falle sollte ein Bandsägeblatt mit geringerer Stärke gewählt werden.

Dieser Umstand betrifft jedoch zu 98% Holzbandsägen aus dem günstigen Preissegment mit einer Bandlänge unter 2400 mm. Bei größeren Maschinen trifft diese Problematik nur in wenigen Einzelfällen auf.



Geschwindigkeitsregulierungen :

Durch die Möglichkeit der Regelung der Sägebandgeschwindigkeit wird eine der Problemquellen beim Bandsägen ausgeschlossen. Beachten Sie, dass die m/min zum einen für die Sägeanwendung optimiert ist, zum anderen aber auch der Anwendungsbereich der Bandsäge erweitert werden kann.

Diese Grundtypen gibt es :

  • 1) Unveränderlich
  • 2) Verstellscheibe
  • 3) Stufenlos regelbar
  • 4) Elektronikantrieb

    Durch die richtige Einstellung können Sie das Abreißen der Sägezähne vermeiden. Auch unter Last müssen Antriebsriemen schlupffrei laufen. Geschwindigskeitsmesser sind nicht immer genau. Verfahren zur Geschwindigkeitskontrolle bis 200 m/min. Anhand der Schweißnaht oder einer am Sägeband angebrachten Markierung wird die Zahl der Durchläufe in der Minute ermittelt und mit der Bandlänge in Meter multipliziert. Beispiel: Bei einer Bandlänge von 1658 mm und 25 Durchläufen in der Minute ergibt sich eine Bandgeschwindigkeit von 1.68 x 25 = 42 m/min.



  • Sägebandführung - Führungsarten :

    Rollenführungen : Diese Führungstype findet sich bei den meisten Bandsägemaschinen. Die Rollen müssen hierbei spielfrei eingestellt sein um das Bandsägeblatt optimal zu führen. Bei günstigen Maschinen sind oftmals einfache Kugellager verwendet. Hier sollte ggf. ein Austausch gegen hochwertige Kugellager erfolgen. Keramschie Elemente finden bei hochwertigeren Maschinen verwendet und zeichnen sich durch lange Haltbarkeit und gute Gleiteigenschaften aus.

    Je besser die Rollenführung verarbeitet ist und desto stabiler sowie präziser Einstellbar diese ist - desto mehr Möglichkeiten bietet oftmals auch die Maschine unterschiedliche Materialarten zu schneiden (und somit Bandsägeblattypen) zu verwenden.




    Feststehende Führungen : Diese Type findet sich oftmals bei Metallbandsägen. Ein justieren bei Bändern unterschiedlicher Hersteller ist hier nur schwer möglich.




    Druckführung : Diese Type findet sich oftmals bei Metallbandsägen. Optimale Führungsart die spielfrei einstellbar ist und daher einen optimalen Bandlauf auch bei starker Kraufeinwirkung auf das Bandsägeblatt bietet.



    Umlenkrollen - Laufräder :

    Den Laufrädern kommt eine tragende Funktion bei der Bandsäge zu. Die Ursachen bei Problemen mit Bandsägeblättern sind oftmals hier zu finden. Anbei einige wertvolle Hinweise :

  • Sofern ein Flansch vorhanden ist, darf der Bandrücken nicht direkt anliegen, da ansonsten das Band beschädigt wird.
  • Beschädigte Lager führen zu unruhigem Lauf und können Beschädigungen verursachen. Defekte Lager unbedingt tauschen.
  • Das Laufrad ist so einzustellen, dass das Sägeband richtig geführt wird.
  • Holz- oder Schnittrückstände können sich auf den Belägen festsetzen und schon kleine Erhöhungen sorgen für eine permanente Punktbelastung am Band, welches zu Beschädigungen führen kann. Die Kontrolle der Auflagen in regelmäßigen Abständenist daher ratsam
  • Beschädigte Auflagen sollten unverzüglich getauscht werden. Eine der besten Lösungen ist die Verwendung von Kork
  • Die Zähne des Bandsägeblattes sollten frei laufen und nicht die Auflage berühren, da diese sonst beschädigt werden



  • Bandsägeblätter - Zahnabstand METALL:

    Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, um die richtige Zahnteilung zu bestimmen. Die jahrelange Erfahrung und Kenntnis der eigenen Maschine führt hier zu den besten Ergebnissen. Wer jedoch noch nicht auf seinen eigenen Erfahrungsschatz zurückgreifen kann, hat anfangs oftmals große Probleme mit ungenauen, verlaufenden und unsauberen Schnitten, sowie kurzen Standzeiten der Bänder. Für die Verwendung auf einer Metallbandsäge haben wir Ihnen daher die wichtigsten Punkte kurz zusammengefasst. Bei weiteren Fragen steht Ihnen Ihr Fachhändler auch gerne hilfreich bei der Auswahl zur Verfügung.

  • 1. Ziel: mindestens 3 Zähne im Schnitt. Ausnahmen: Vario-Verzahnung.

  • 2. Zu viele Zähne im Schnitt verursachen Erwärmung und reduzieren die Standzeit des Sägebandes. Spanraum zu klein. Sägeband ,hüpft‘, Zähne reißen ab.

  • 3. Bei weichen Werkstoffen sind eine geringe Zähnezahl und eine größerer Spanraum erforderlich.

  • 4. Härtere Werkstoffe erfordern mehr Zähne, um die Arbeit zu verteilen, und einen geringeren Spanraum zu erzeugen.

  • 5. Maschinenleistung und -zustand. Hier eher die Zähnezahl erhöhen und die Maschine entlasten

  • 6. Bei vielen Nutzern und unterschiedlichen Aufgaben auf Kombinationsbänder zurückgreifen um Fehlbedienungen zu vermeiden

  • 7. Andere Sägebänder, die verwendet werden.

  • 8. Das Werkstoffsortiment.

  • 9. Geforderte Produktionsleistung und Standzeit.

  • 10. Die gewünschte Oberflächenbeschaffenheit. Je mehr Zähne, umso sauberer auch Schnittkanten und Oberfläche



  • Bandsägeblätter - Zahnabstand HOLZ:

    Grobe Sägebänder eignen sich für Längsschnitte oder grobe Zuschnitte. Je nach Qualität der Maschine kann es aber zum reißen/hacken im Holz kommen. Hier sollte auch der Vorschub angepasst werden um optimale Ergebnisse zu erziehlen.




    Feinere Zahnungen bringen saubere Oberflächen. Da die Spanräume jedoch auch deutlich kleiner sind, verschleißen die Bänder schneller und der Vorschub muss unbedingt reduziert werden. Feine Zahnungen eigenen sich jedoch auch hervorragend für Kreisschnitte und Sondermaterialien.



    Bandsägeblätter - Optimierung der Zahnteilung (Bandsägeblatt für Metall):

    Kleine Faustregel zur optimierten Zahnteilung bei Schnitten in Metall bei einer Werkstoffdicke zwischen 50-230 mm :

  • Weiche Werkstoffe: durchschnittl. 17 Zähne im Schnitt
  • Harte Werkstoffe: durchschnittl. 28 Zähne im Schnitt
  • Zähe Werkstoffe: durchschnittl. 20 Zähne im Schnitt



  • Bandsägeblätter - Das Einfahren von Sägebändern :

    Weshalb sollten Bandsägeblätter generell "eingefahren werden ? :

  • Scharfe Zähne sind brüchiger als leicht abgestumpfte. Neue Zähne sind nicht alle gleich hoch.
  • Sachgerechtes Einfahren des Sägebandes verhindert Zahnabsplitterungen und sorgt für gleichmäßige Abnutzung.

    So wird das Sägeband eingefahren :

  • Bandgeschwindigkeit je nach Bearbeitbarkeit und Größe des zu trennenden Werkstoffes wählen.
  • Vorschub um etwa 50 % des üblichen Wertes für 800cm2 reduzieren.



  • Bandsägeblätter - Probleme mit Zahnausbrüchen :

    Eine zu hohe Eindringtiefe ist in den meisten Fällen das Problem wenn Zähne ausbrechen (vorwiegend bei Bandsägeblättern für Metall). Alle Punkte bei denen eine zu Tiefe Eindringtiefe ursächlich ist, ist dieses mit einem (E) vermerkt.
  • 1) (E) Zähnezahl im Schnitt zu gering.
  • 2) Zähnezahl im Schnitt zu hoch.
  • 3) Eine zu hohe Zähnezahl im Schnitt führt zum ,Hüpfen‘ des Kopfes bei kleinen Maschinen und zur Spanraumblockierung bei größeren Anlagen.
  • 4) (E) Bauteile nicht fest gespannt.
  • 5) (E) Übermäßige Eindringtiefe durch zu niedrige Bandgeschwindigkeit.
  • 6) (E) Schweißnaht versetzt bzw. nicht fluchtend.
  • 7) (E) Übermäßige Eindringtiefe durch zu schnellen Vorschub.
  • 8) (E) Niedrige Bandspannung verursacht Bandschlupf.
  • 9) (E) Übermäßige Eindringtiefe durch ungleichmäßigen Hydraulikvorschub.
  • 10) (E) Übermäßige Eindringtiefe durch Riemenschlupf unter Last.
  • 11) Spänebürsten an einer Produktionsmaschine funktionieren nicht.




  • Bandsägeblätter - Probleme mit Rissen im Spanraum :

  • 1) Umlenkrollen im Verhältnis zur Bandstärke zu klein
  • 2) Abgenutzte Lagerungen der Laufräder bzw. Führungen.
  • 3) Abstand zwischen Band und Rückenführungen zu groß.
  • 4) Seitenführungen schleifen gegen Spanraumbereich.
  • 5) Lose Seitenführungen verursachen Schräglage des Bandes.
  • 6) Führungsarme zu weit auseinander.
  • 7) Keine sachgerechte Bandspannung.
  • 8) Zu grobe Zahnteilung.




  • Bandsägeblätter - Risse am Bandrücken :

  • 1) Verschlissene Rückenführungen verfestigen den Bandrücken.
  • 2) Ebenso verschlissene Seitenführungen.
  • 3) Bandrücken liegt zu dicht am Laufradflansch.




  • Bandsägeblätter - Risse an der Schweißnaht :

  • 1) Keine sachgerechte Ausführung.
  • 2) Falls das Band im Bereich der Wärmeeinflusszone bricht, kann die Bandspannung zu hoch sein.




  • Bandsägeblätter - Hüpfen des Bandes :

  • 1) Schweißnaht versetzt bzw. nicht fluchtend.
  • 2) Zu viele Zähne im Schnitt.
  • 3) Fehlende Zähne.
  • 4) Vorschubdruck zu gering.




  • Bandsägeblätter - Frühes abstumpfen der Zähne :

  • 1) Meist bei unlegierten Bändern wegen Überschreitung der Grad-Grenze (Zahnlücke zu klein).
  • 2) Bandgeschwindigkeit zu hoch für den Werkstoff.
  • 3) Kein sachgerechtes Einfahren.
  • 4) Band falsch herum montiert




  • Bandsägeblätter - Vorzeitige Abnutzung :

  • 1) Band läuft nicht parallel zum Kopfweg.
  • 2) Vorschubdruck zu hoch.
  • 3) Schränkung durch Seitenführungen beschädigt.
  • 4) Lose oder verschlissene Seiten- bzw. Rückenführungen.




  • Bandsägeblätter - kein rechtwinklinger Schnitt :

    Wichtig : Schon eine geringfügige Fehlausrichtung führt zum konkaven oder konvexen Schnitt !

  • 1) Band läuft nicht parallel zum Kopfweg.
  • 2) Tisch nicht rechtwinklig zum Sägeband.
  • 3) Spannbacken nicht rechtwinklig zum Sägeband.
  • 4) Rollen des Vorschubtisches nicht rechtwinklig zum Sägeband.
  • 5) Bandspannung zu niedrig.
  • 6) Lose Seitenführungen.
  • 7) Loser Maschinenkopf.
  • 8) Schnittmaterial ist nicht gerade bzw. nicht rechtwinklig abgetrennt.



  • Bandsägeblätter - Späneschweissen und Aufbauschneiden :

  • 1) Zu viele Zähne im Schnitt.
  • 2) Vorschub zu schnell.
  • 3) Spänebürste funktioniert nicht.
  • 4) Stumpfe Zähne.
  • 5) Kühlmittel fehlt.
  • 6) Inkorrekter Spanwinkel.





  • 5.95

    Sollten Sie Ihr Werkzeug hier nicht finden, fragen Sie bitte direkt nach.